Kirche der Zukunft

Kirche der Zukunft
Viele sagen, dass die Kirche der westlichen Welt in einer ihrer schwersten Krisen stecke. Mag sein. Aber könnte es auf diese Situation nicht auch eine ganz mutmachende Sicht geben? Können wir das denken, dass gemäß des biblischen Bildes aus Johannesevangelium 15, dieses ganze schmerzhafte Beschnittenwerden der Kirche kein Zeichen dafür ist, dass der Weinbauer (Gott) seinen Weinberg (Kirche) aufgegeben hat, sondern ganz im Gegenteil für eine hoffnungsvolle Zukunft vorbereitet, um „noch mehr Frucht zu bringen“?

Wie wäre es beispielsweise, wenn mitten im schmerzlichen Rückbau von Kirche in Deutschland, der an vielen Stellen auch notwendig ist, punktuell einige hoffnungsvolle Pilotprojekte gefördert würden, die als Leuchttürme am Horizont herausragten, die anderen Ansporn geben könnten und an denen wir gemeinsam lernen, wie eine Kirche der Zukunft aussehen könnte?

Der Jerusalem-Campus ist so ein hoffnungsvolles Projekt.
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Drei Gemeinden
In der Jerusalem-Kirche sind drei kleine Gemeinden zu Hause: Die Jerusalemgemeinde – die Stammgemeinde – und bereits seit einigen Jahren als Partner die Immanuel-Gemeinschaft sowie die Projektgemeinde jesusfriends. Alle drei gehören zur Evangelisch-lutherischen Nordkirche.

Zwei Ziele
Zunächst ist es unser Ziel, die Jerusalem-Kirche gemeinsam und auf unsere je eigene Art zu beleben. Dieses ökumenische Miteinander schafft unterschiedliche Zugangswege zu Glaube und Spiritualität. Nicht nur für uns, sondern auch für andere. Deshalb ist es ein zweites Ziel, die Jerusalem-Kirche für die Stadt zu öffnen – als Plattform für Dialog, Bildung und Begegnungen zwischen den vielfältigen Menschen unserer Stadt.

Eine Vision
Unser Vielfalt ist unsere Stärke. Aus ihr heraus verfolgen wir unsere gemeinsame Vision, einen unverwechselbaren Beitrag zu mehr Verständnis und Frieden unter den Menschen in Hamburg zu leisten. Hierfür haben wir als drei Gemeinden 2018 den gemeinnützigen Verein Jerusalem-Campus e.V. gegründet.

Kirche der Zukunft: eine Vision – zwei Ziele – drei Gemeinden:

Die Jerusalemgemeinde – Sie heißt nicht ohne Grund so. Seit über 100 Jahren ist insbesondere der christlich-jüdische und auch der interreligiöse Dialog hier Thema und spiegelt sich in der ganzen Arbeit der Personalgemeinde wider.

Die Immanuel-Gemeinschaft – Gemeinschaft in der Evangelischen Kirche. Ihr Anliegen ist es, Räume zu schaffen, um geistliches Wachstum und die Innigkeit der Beziehung zwischen Menschen und Gott zu fördern.

Die Projektgemeinde jesusfriends – Evangelische Projektgemeinde. Die junge Gemeinde lädt Menschen ein, Glaube, Gott und Kirche neu zu entdecken – mit Formaten, die zum urbanen Lifestyle passen.